Meldung vom: März 2018

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Brustvergrößerungen in Karlsruhe
Dr. med. Thomas Gohla im Ästhetik-Zentrum Karlsruhe: Brustvergrößerungen in Karlsruhe
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DR. MED. T. GOHLA: SCHÖNHEITSOPERATIONEN KARLSRUHE

Facharzt für Plastische- und Ästhetische Chirurgie, Ästhetik-Zentrum Karlsruhe

Dr. med. Thomas Gohla ist ein gefragter Experte für Plastische und Ästhetische Chirurgie im In- und Ausland. Er arbeitet vorwiegend an zwei Standorten  –  in Deutschland und in der Schweiz (Biel/Bienne). Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten zählen das gesamte Spektrum der Gesichts- und Brustchirurgie, Intimchirurgie und Körperformung, aber auch die Wiederherstellende Chirurgie nach Unfällen und Krebserkrankungen.

 

Edgar Wunsch hat ihn in seiner Praxisklinik im ECE-Center in Karlsruhe  befragt:

Edgar Wunsch (Red.):

Schaut man sich die Titelbilder mancher Magazine an, so gewinnt man den Eindruck, dass sich viele von einem Einheitsideal angesprochen fühlen, um dem Trend der Zeit gerecht zu werden. Andere wiederum lassen nichts aus, um ihrem Äußeren einen ganz besonderen Ausdruck u verleihen. Herr Dr. Gohla, warum kommen Menschen zu Ihnen und was erwarten sie von Ihnen?

Dr. Thomas Gohla:

Den Meisten meiner Patienten/Innen geht es weder um Modetrend, noch um extremes Auffallen. Vielmehr kommen sie nach einer oft jahrelangen Leidenszeit. Sie fühlen sich aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder nicht mehr wohl und möchten gern angeborene oder mit den Jahren erworbene „Problemzonen“ loswerden. Sie möchten sich ganz einfach endlich wieder wohler fühlen.

Edgar Wunsch (Red.):

Woher kommt dieses „sich unwohlfühlen“? Ist das ein Streben zum Makellosen? Ist es vielleicht auch das persönliche Umfeld, welches gewisse Vorstellungen aufdrängt?

Dr. Thomas Gohla:

Von Makel würde ich hier auf keinen Fall reden. Die Welt wäre ja total langweilig ohne all die kleinen und großen Unterschiede die uns erst zu interessanten Individuen machen. Es sollte bitte immer jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich gerne sehen möchte. Ein gesundes Selbstbild ist die wichtigste Voraussetzung für die Zufriedenheit mit sich selbst, sowohl vor aber auch nach einem Eingriff. Allerdings kann ein Blick in den Spiegel diese Zufriedenheit auch trüben. Hier kann die Plastische und Ästhetische Chirurgie ansetzen und helfen.

Edgar Wunsch (Red.):

Sie blicken nunmehr auf eine über 20-jährige Berufserfahrung zurück. Was hat sich in Ihren Augen in all diesen Jahren verändert?

Dr. Thomas Gohla:

Ich stelle tatsächlich fest, dass sich meine Patienten immer mehr vorinformieren. Das Internet und die Medien liefern täglich Stoff, der dann bei mir im Beratungsgespräch auf den Tisch kommt. Das ist sehr gut, wenn es sich um qualifizierte Informationen von qualifizierten Quellen handelt. Leider werden natürlich auch Falschmeldungen bzw. einfach nur „überholte“ Berichte aufgeschnappt. Deshalb hat das persönliche Beratungsgespräch zwischen Arzt und Patient eine unersetzbare Bedeutung. Nur so kann man sicher sein, dass der Patient genau weiß , was er erwarten darf und welche realistischen Möglichkeiten es gibt.

Edgar Wunsch (Red.):

Wie haben sich Ihre Patienten in den letzten  Jahren entwickelt?

Dr. Thomas Gohla:

Meine Patienten sind offener geworden. Der ungenierte Umgang mit Eingriffen die der Schönheit dienen hat dazu geführt, dass es zum Beispiel auch schon viele positive Erfahrungsberichte im Bekanntenkreis gibt. Das baut Vertrauen auf, mindert die Hemmschwelle und die Patienten trauen sich mehr.

Edgar Wunsch (Red.):

Was genau trauen sie sich?

Dr. Thomas Gohla:

Sie trauen sich früher etwas zu unternehmen und umfassendere Behandlungen durchführen zu lassen. Auch die Häufigkeit kleinerer Eingriffe wie zum Beispiel Unterspritzungen mit Botox, Hyaluronsäure, Eigenblut (Vampirlift) oder Eigenfett steigt an. Es macht ja auch absolut Sinn ein Problem frühzeitig und von verschiedenen Seiten aus anzugehen, damit es sich nicht ausweitet. Die richtige Kombination mehrerer Verfahren führt zu optimaleren Ergebnissen. Besonders in der Gesichtschirurgie verwende ich moderne Volumenkonzepte und regenerative Verfahren in Verbindung mit Eigenfett, Eigenblut und Fillern. Das bringt viel nachhaltigere und natürlichere Ergebnisse.

Edgar Wunsch (Red.):

Nur bei Frauen oder auch bei Männern?

Dr. Thomas Gohla:

Männer sind eine stetig anwachsende Zielgruppe. Ein erfolgreicher Mann möchte auch vital und athletisch aussehen. Mit Oberlidstraffungen, Fettabsaugungen am Kinn, Brust, Hüfte und Bauch gewinnen Männer an Attraktivität, die sich nicht zuletzt auch im Geschäftsleben vorteilhaft auswirken kann. Warum sollte ein Mann das nicht nutzen?

Edgar Wunsch (Red.):

Gibt es etwas, wofür Sie sich besonders stark machen, Herr Dr. Gohla?

Dr. Thomas Gohla:

Mir ist es besonders wichtig neue und bessere Methoden kennen zu lernen und diese sinnvoll einzusetzen. Allem voran bin ich in Deutschland der entschlossenste Vertreter und Verfechter von PU (Polyurethan) Brust-Implantaten. In den letzten Jahren habe ich weit über 1000 PU-Implantate eingesetzt, mehr als jede andere Einzelpraxis. 

Edgar Wunsch (Red.):

1000 Implantate einzusetzen bedeutet ja auch, sich einen Erfahrungsschatz anzueignen. Wie wichtig ist das für Sie?

Dr. Thomas Gohla:

Erfahrung bringt Sicherheit. Viel Erfahrung bringt viel Sicherheit. Das gilt insbesondere für jeden guten Chirurgen. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Gerade bei Brustoperationen ist das sehr von Bedeutung, da oft erst durch die sinnvolle Kombination von Straffung oder Verkleinerung bzw. Vergrößerung mit Implantaten, oder Fillern ein natürliches Aussehen und anhaltendes Ergebnis erreicht werden kann.

Edgar Wunsch (Red.):

Kennen Sie auch Patienten, bei denen es nicht ganz so reibungslos verlief?

Dr. Thomas Gohla:

100% gute Ergebnisse gibt es nicht in der Medizin. Korrekturoperationen können vorkommen. Wichtig ist mir dann die Verantwortung zu übernehmen und die Last nicht auf den Patienten zu laden.

Edgar Wunsch (Red.):

Gut. Das ist ja wirklich sehr beruhigend. Führen Sie auch Re-Operationen durch, wenn Patienten sich in anderen Kliniken operieren ließen und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind?

Dr. Thomas Gohla:

Ja. Das gibt es leider auch. Ich versuche die Patienten dann immer zuerst davon zu überzeugen, dass sie sich an den verantwortlichen Arzt, der sie operiert hat, wenden sollen. Er sollte auch die Möglichkeit haben, sein Ergebnis zu korrigieren. Erst wenn das nicht möglich ist, werde ich aktiv und bin dann auch bereit zu helfen. Es gibt natürlich auch Patienten, die unzureichend aufgeklärt wurden, zu hohe Erwartungen hatten und dann enttäuscht über das Ergebnis sind. Genau da setze ich zuerst an und kläre meine Patienten sehr genau und umfassend auf, was machbar ist und was eher nicht.

Edgar Wunsch (Red.):

Herr Dr. Gohla. ich weiß, Sie üben Ihren Beruf mit sehr viel Hingabe und Leidenschaft aus. Sie sind ja nicht nur in der Welt der Schönheit tätig. Ist das richtig?

Dr. Thomas Gohla:

Ja. Das stimmt. Mein Herzensthema ist die Rekonstruktion der weiblichen Klitoris nach genitaler Mutilation (Verstümmelung). Frauen mit solchen Misshandlungsfolgen behandle ich honorarfrei. Ich durfte eine Methode lernen, mit der ich die Klitoris wiederherstellen kann. Die Frauen haben dann auch wieder ein normales Gefühlsempfinden in diesem Bereich. Daneben führe ich rekonstruktive Operationen nach Unfällen oder Krebsleiden durch. Ein weiterer ganz wichtiger Bestandteil meines wiederherstellenden  OP-Spektrums ist der Brustaufbau nach Brustkrebsoperationen.  Über die sehr gute Kooperation mit dem Brustzentrum des Städtischen Klinikums Karlsruhe bin ich sehr glücklich.  In der Schweiz habe ich hierfür auch eine kassenärztliche Zulassung.  In Deutschland bin ich darüber hinaus  in verschiedenen Kliniken als Konsiliararzt und in Brustzentren tätig.

Edgar Wunsch (Red.):

Starke Aussagen eines leidenschaftlichen, engagierten und erfahrenen Chirurgen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Patienten weiterhin gutes Gelingen und bedanke mich für dieses informative Interview.